Katastrophen Medizin – Deutschland steht Schlange

Ich komme gerade zurück aus der Uni Klinik Heidelberg. Als ich heute früh um 8:30 Uhr ankam, rieb ich mir die verschlafenen Augen. „Was ist denn hier los, um Gottes Willen!“, entfuhr es mir entsetzt. Vor dem Eingang der Inneren Medizin gute 100 Leute in einer nicht enden wollenden Schlange.

Von der Wut und der Verzweiflung der Geimpften

Morgens um 6:10 Uhr. Ein krächzendes Guten Morgen an die müden Kids zeigt: Bingo mich hats nun auch erwischt, irgendein Infekt hat bei meiner Stimme den Jo Cocker Effekt ausgelöst. Glücklicherweise habe ich gerade gestern fünf Schnelltests bei Rewe gekauft. Vorahnung? Müde und zerlegt mach ich Frühstück, während ich gefühlt

This Is The Highest Point – vom Gefühl nie anzukommen

Mit 16 war ich mal auf einem Sommercamp der Kirche in Frankreich in den Cevennen. Wandern und Zelten gehörte leider zum Standard Programm. Mich damals schon gut kennend, wählte ich stets die vermeintlich kürzeste und einfachste Strecke. Doch die Rechnung ging nicht immer auf. Unser englischer Wanderführer (es war ein

i´ve Done It – Oder Impfen ist immer erste Wahl

Heute habe ich es getan. Ich habe mich impfen lassen. Mit dem „Scheiss-Zeug“. Mit dem Impfstoff „zweiter Wahl“. Mit dem Zeug von dem man „noch kränker“ wird. Von dem man „Gelbsucht“ bekommt. Das „schlimme Zeug“, das auf die Leber, auf die Niere, auf was weiß ich geht. Ich könnte die

Verschwommene Zeiten

Es ist Valentinstag. Nee es ist Fastnachtssonntag. Es ist tiefster Winter. Nee, da stehen doch schon überall Tulpen in der Wohnung rum. Doch es ist tiefster Winter. Da stehen überall auch noch Weihnachtssterne rum. Und was machen Josef und Maria und das Jesuskind noch neben der Lieblingslampe? Überall Verpackungen unserer

Studio „Schnell und Sauber“

Sauber recherchiert – frisch produziert! News aus dem Hauswirtschaftsraum oder Gewaschen wird später…. Im ersten Lockdown im Frühling habe ich – Gefahr hin oder her – schon nach vier Wochen beschlossen: „Ne, Home Office, das ist nichts für mich!“ Ich rutschte so schnell in die Paraderolle der 60-er Jahre Hausfrau,

Eine Lanze für die Jugend

Heute Abend sind wir zu sechst. Die Kernfamilie plus eine Freundin mit Sohn. Unser engster Kontakt, seit Corona beschloss die Welt zu okkupieren. Es ist halb neun Uhr abends und nach dem Abendessen erlauben wir uns, drei Mini-Tänzchen im Wohnzimmer. Mit Abstand. Aus dem Lautsprecher ist fast auf Zimmerlautstärke, „Ich

Solidarität? Von der Suche nach dem Zusammenhalt…

Alle propagieren sie den Zusammenhalt. Die gelebte Solidarität trotz Distanz. Die Herzenswärme ohne wirkliche Umarmungen. Und ich bin mir sicher, dass diese an vielen Orten auch wirklich praktiziert wird. Etwa wenn hier in unserem Mehrfamilienhaus füreinander eingekauft wird, vor allem für die älteren, die nicht mehr raus sollen. Wenn ich

Von Traurigkeit und Pragmatismus – Corona-Achterbahnfeeling

„Man muss der Krise auch etwas positives abgewinnen.“ „Es ist nicht alles schlecht in diesen Zeiten.“ „Also, ich muss zugeben, so viel Zeit hat ich noch nie mit meinen Kindern.“ Solche und so ähnliche Sätze hört und liest man jetzt öfter. Dazu gibts lustige, sarkastische Videos von verzweifelten Eltern im

Zurück auf Anfang – und doch alles neu! Von alten und neuen Kommunikationsmitteln und Methoden

Photo by cottonbro on Pexels.com Wie war das doch nochmal? Das lineare Fernsehen ist am Ende, es wird nur noch gestreamt und geguckt was und wann man will. Familien versammelt vor der Glotze zu einer Sendezeit? War gestern! Damals in meiner Kindheit! Samstags bei „Wetten dass?“ mit Thomas Gottschalk. Na

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