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Isabel Lukas

St. Leon-Rot

„Als ich erfuhr, dass ich Brustkrebs habe, fühlte ich mich, als ob ich in einen tiefen Abgrund fallen würde. Ich hatte das Gefühl, jede Kontrolle über mein Leben zu verlieren. Der Feind war in mir. Wie sollte ich solch einem Feind begegnen? Nach und nach gelangte ich zur Erkenntnis, dass ich stärker bin, als ich dachte. Und ich hatte Unterstützung. Das war zuerst einmal mein Mann: Mein Fels in der Brandung. Aber auch andere Familienmitglieder, Freunde. Ich war nicht alleine – sie alle waren für mich da. Bald war klar: Ich würde nicht aufgeben, mich nicht klein kriegen lassen von diesem „Dreck“. Irgendwann akzeptierte ich diese Krankheit auch als Chance. Natürlich musste ich meinen Alltag anders gestalten, aber ich ließ die Krankheit auch nicht die Überhand gewinnen. Ich arbeitete trotzdem, trieb Sport, entdeckte Yoga für mich als neue Kraftquelle. Heute kann ich sagen: Ich bin fitter, gesünder, gar glücklicher als vor Krebs. Aufgeben gilt also nicht, jedenfalls nicht für mich. Und: Ich habe unglaublich tolle Menschen kennen gelernt, die ich ohne diesen „Dreck“ nie kennen gelernt hätte.“

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